Wie sicher ist ein Kopfschutz mit Nasenschutz beim Sparring

Jeder von uns hat es schon mal erlebt, dass er im Sparring ein blaues Auge oder eine blutige Nase bekommen hat. Gerade bei Anfängern, die mit dem Boxen oder einem anderen Kampfsport anfangen, passiert dies häufig.

Das Problem ist eigentlich schnell gelöst, indem man sich einen Kopfschutz vor dem Sparring anzieht. Nun hält aber nicht jeder Kopfschutz das, was er verspricht und verhindert nicht unbedingt blaue Augen.

Du bist ein Boxanfänger oder Fortgeschrittener und sucht einen guten Kopfschutz, der blaue Augen und blutige Nasen beim Sparring verhindert? Ich habe die Lösung gefunden, indem ich mir einen Kopfschutz mit Stahlbügel gekauft habe.

Wie gut ist ein Kopfschutz mit Nasenschutz beim Boxsparring?

Kopfschutz mit Nasenschutz

Bei normalen Kopfschützern für Kampfsportler ist davor ein Schutz für das Jochbein, welcher am Gesicht anliegt.

Trotzdem kann es zu Quetschungen und folglich zu blauen Augen durch das Sparring kommen.

Im schlimmsten Fall ist das Gesicht komplett offen, was man häufig bei billiger Schutzausrüstung sieht.

Man kann einen solchen klassischen Kopfschutz tragen, aber ich habe für mich festgestellt, dass ein Kopfschutz mit Stahlbügel einen besseren Schutz im Boxtraining bietet.

Der Stahlbügel (auch als Nasenbügel bezeichnet) schützt zuverlässig im Boxsparring die Nase und die Augen vor Verletzungen.

Besonders für Leute mit Zahnspangen ist ein Kopfschutz mit Stahlbügel optimal.

Ein Boxkollege aus meinem Verein, hat sich den Fox-Fight Kopfschutz mit Nasenschutz, nach zahlreichen Problemen mit seiner Zahnspange, zugelegt und bestätigte die Vorzüge des Bügels.

Hier muss ich aber klar erwähnen, dass ich einen solchen Kopfschutz mit Nasenschutz nur für das Sparring beim Boxen empfehlen kann. Meine Erfahrungen beim Kickboxen waren mit diesem Kopfschutz nicht optimal.

Im nächsten Kapitel beschreibe ich die Vorzüge meines aktuellen Kopfschutzes, den ich immer im Boxsparring trage.

Tipp: Vielleicht interessiert dich mein anderer Blogartikel, in dem ich verschiedene Kopfschützer für Kampfsportler empfehle.

Welchen Kopfschutz mit Nasenbügel benutze ich beim Boxen?

Fox Fight Kopfschutz mit Stahlbügel

Ich habe mittlerweile einige Kopfschützer auf meinem Kopf gehabt und trotzdem das ein oder andere blaue Auge oder eine blutige Nase davon getragen.

Heute möchte ich dir meinen absoluten Favoriten vorstellen, den Fox-Fight Kopfschutz.

Auf den ersten Blick unterscheidet sich der Fox-Fight Kopfschutz nicht sonderlich von anderen Kopfschützern.

Was aber jedem gleich ins Auge fällt, ist der Bügel, der über das ganze Gesicht gezogen ist.

Dies erhöht das Gewicht des Kopfschutzes im Vergleich zu anderen Modellen, aber schützt umso besser vor Schlägen.

Meine Augen und die Nase sind komplett von Schlägen isoliert.

Das Material des Fox-Fight Kopfschutzes ist aus echtem Rindsleder und aus Amara in der Innenseite. Dies spürt man sofort, wenn man ihn in den Händen hält und merkt, dass dies Qualitätsware ist.

Die Form vom Kopfschutz ist angenehm und bequem zu tragen.

Die Größeneinstellung lässt sich einfach einstellen und erfolgt durch die Schnürung an der Kopfdecke und dem Klettverschluss am Hinterkopf, was zu einem optimalen Tragekomfort im Boxsparring beiträgt.

Der Klettverschluss am Kinn sorgt für die nötige Festigkeit und verhindert das Verrutschen während eines Sparrings.

Im Großen und Ganzen bin ich mit dem Kopfschutz mit einem Nasenschutz zufrieden.

Vor allem bei seiner Gesundheit, sollte man als Amateurboxer (Kampfsportler) nicht an den falschen Stellen sparen.

Deswegen kann ich nach langer Testzeit uneingeschränkt so einen Kopfschutz für das Boxtraining empfehlen.

Und für den Preis ist dies wirklich ein günstiges und faires Angebot für einen sicheren Kopfschutz mit Stahlbügel.

Welche Nachteile hat ein Kopfschutz mit Nasenbügel?

Welche Nachteile hat ein Kopfschutz mit Nasenbügel

So gut der Kopfschutz auch ist, mir sind kleine Nachteile des Kopfschutzes mit Nasenbügel aufgefallen.

Zum einen wäre da die etwas eingeschränkte Sicht.

Das ist aber bei fast jedem Kopfschutz ein Problem außer bei denen, die vorne offen sind und das Gesicht nicht gut schützen.

Im Boxsparring hat mich das nicht gestört. Nachteilig war dies erst beim Kickboxen, da konnte ich die Low-Kicks nur schwer kommen sehen, weil die Sicht nach unten geblockt ist.

Deswegen ist so ein Kopfschutz mit Nasenschutz nur für das Boxtraining zu empfehlen.

Dennoch muss ich sagen, dass ich schon schlimmere Kopfschützer getragen habe, wobei man sich schnell daran gewöhnt und damit leben kann.

Ein anderer kleiner Nachteil wäre vielleicht das Gewicht.

Die Bügelfront ist stabil und hält die Schläge gut ab, aber macht den Kopfschutz insgesamt schwerer.

Es ist nicht so, dass man den Kopf gar nicht mehr heben kann. Aber im Vergleich zu normalen Schaumstoff Kopfschützern merkt man den Gewichtsunterschied.

Auch hier gewöhnt man sich schnell, nach kurzer Zeit an das Gewicht vom Kopfschutz.

Ein weiterer Nachteil vom Kopfschutz ist der Stoffbezug von innen, welcher mich persönlich nicht stört.

Aber gerade bei Personen, die viel schwitzen, können sich unangenehme Gerüche bilden und erfordert etwas mehr Pflege des Kopfschutzes. Ansonsten würde man diesen aufgrund der unangenehmen Gerüche wohl nicht mehr gerne anziehen.

Update: Weil ich den Kopfschutz nicht richtig befestigt hatte und das Sparring etwas „eskaliert“ ist, habe ich doch leichtes Nasenbluten bekommen. Das Blut wurde vom Innenfutter aufgesaugt und lässt sich nur schwer entfernen.

Fazit des Kopfschutzes mit Stahlbügel

Ich trage meinen Kopfschutz mit Nasenbügel nun seit vielen Jahren und bin absolut zufrieden mit ihm.

Dank der Bügelfront habe ich schon lange keine blauen Augen und keine blutige Nase mehr gehabt, wenn es mal härter beim Box-Sparring zugeht. Das ist bei uns keine Seltenheit.

Der Stahlbügel dämpft die Schläge gut und verrutscht nicht zu leicht beim Boxsparring, so dass ich ihn nicht ständig nachrücken muss. Das war bei meinem alten Everlast Kopfschutz ein häufiges Problem.

Gerade für Leute, die nicht auf das Sparring verzichten wollen und sich keine blauen Augen wegen Beruf, Schule etc. leisten können, ist es wichtig einen guten und verlässlichen Kopfschutz zu tragen.

Wenn du auf blaue Augen und blutige Nasen verzichten könnt, dann kann ich dir einen Kopfschutz mit Nasenschutz empfehlen.

Tipp: Suchst du noch nach einem guten Paar Boxstiefel für das Boxtraining? Über den Link kannst du meinen Erfahrungsbericht im Blog lesen.

FAQ

Ich bekomme viele Fragen meiner Leser über meinen verwendeten Kopfschutz.

Häufig werde ich auch nach meinem Rat zur Wahl eines Kopfschutzes mit Nasenschutz gefragt.

Deswegen habe ich hier eine kleine FAQ Liste vorbereitet, in der ich solche Fragen beantworte.

Welche Größe vom Kopfschutz mit Nasenschutz passt mir am besten?

Die Größe vom Kopfschutz wird in den Größen S, M, L und XL angegeben. Bei manchen Herstellern findet sich auch eine Zwischengröße, die als M/L deklariert ist.

Auch für Kleinkinder kann es eine Größe in XS geben, wobei für Kinder die Größe S ausreichen sollte.

Du brauchst dir keine Sorgen machen, dass der Nasenschutz gegen deine Nase drückt. Die Größe vom Kopfschutz mit Nasenbügel bezieht sich wie beim klassischen Boxschutz auf deinen Kopfumfang.

Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass für die meisten Erwachsenen ein Kopfschutz in M/L oder L am besten passt.

Bist du dir nicht sicher, dann prüfe, ob der Hersteller eine Größentabelle in cm angegeben hat.

Messe dann deinen Kopfumfang und bestimme so die passende Kopfschutz Größe.

Wichtig ist, dass der Kopfschutz beim Boxen nicht gegen deinen Kopf drückt und nicht verrutscht.

Wie gut schützt der Kopfschutz mit Nasenschutz die Ohren?

Ich hatte noch nie Probleme mit dem Schutz meiner Ohren beim Boxsparring, wenn ich einen Kopfschutz getragen habe.

Nur zu Beginn meiner Amateur Boxkarriere kann ich mich erinnern, dass manchmal die Ohren nach einem Treffer geklingelt haben. Danach folgte ein Schmerz, der 1-2 Tage anhielt.

Nachdem ich angefangen hatte regelmäßig den Kopfschutz beim Sparring zu tragen, hatte ich nie wieder Probleme mit den Ohren.

Achte vor dem Kauf deines neuen Kopfschutzes, dass eine gewisse Dämpfung um die Ohren vorhanden ist – Siehe oben im Bild den Ohrenschutz bei meinem Kopfschutz.

Kann man K.O. gehen, weil der Kiefer durch den Kopfschutz nicht geschützt ist?

Als ich mir den Fox-Fight Kopfschutz damals gekauft hatte, war dies auch mein Gedanke.

Ich war es gewohnt, dass meine klassischen Kopfschützer einen gewissen Schutz für den Kiefer im Sparring boten.

Nach dem ersten Sparring habe ich aber bemerkt, dass dies absolut kein Problem ist.

Man hält automatisch aufgrund des Sichtfeldes das Kinn etwas tiefer und schützt so durch die eigene Deckung den Kiefer. Ja, so ein Kopfschutz mit Nasenbügel kann also deine Deckung im Boxsport verbessern.

Kann ich den Kopfschutz mit Nasenschutz auch im MMA Training tragen?

Wie bereits erwähnt, würde ich einen solchen Kopfschutz mit Nasenschutz nur dann tragen, wenn du ein reines Boxsparring machst.

Sobald Kicks oder der Bodenkampf im MMA hinzukommen, ist der Nasenschutz störend.

Deswegen trage ich im Kickboxtraining und beim MMA einen klassischen Kopfschutz ohne Nasenbügel. Meine Empfehlungen dazu findest du in meinem anderen Blogartikel, den ich dir oben verlinkt habe.

Hast du weitere Fragen zum Kopfschutz für Boxer mit Nasenschutz?

Schreibe mir auf Twitter unter @Schattenb0xen deine Frage – Ich helfe dir gerne weiter.

In diesem Sinne, viel Spaß mit deinem neuen Kopfschutz!

Foto des Autors
Hi. Ich bin Adnan, enthusiastischer Amateur-Boxer seit 2012 und der Gründer von Schattenboxen. Ich teile meine jahrelange Erfahrung im Boxsport und helfe Amateuren besser zu boxen.