Tipps gegen Trainingsunlust im Boxsport

Keine Lust auf BoxenJeder hat mal so einen Tag im Leben, da ist alles „doof“, nichts will so richtig funktionieren. Man ist total neben der Spur und hat schon erst recht keine Lust ins Boxtraining zu gehen.

Ich habe im Verlauf meines Lebens gelernt wie ich mich gut motivieren kann und worauf es tatsächlich ankommt – Es ist im grunde ganz einfach.

Desswegen habe ich hier ein paar kleine Tipps für euch zusammengestellt, wie ihr euch selber für das Training motivieren und gegen Trainingsunlust ankämpfen könnt.

Tipp #1 – Mach es einfach

Einer meiner Geheimtipps im Leben ist „Just do it“. Wenn man zu viel Zeit verschwendet, mit der ewigen Diskussion mit sich selber „Soll ich gehen, oder soll ich nicht gehen??“, dann wird man nur noch schwächer und unmotivierter.

Geht einfach ins Training und macht die ersten paar Schritte indem ihr euren Rucksack packt! Wenn ihr endlich in der Trainingshalle angekommen seid, dann gibt es kein zurück mehr und ihr werdet euch integrieren.

Auch die Leute die dort anwesend sind, können einen motivieren und dabei helfen Lust aufs Training zu bekommen. Also, wenn ihr das nächste mal wieder zu lange überlegt und der kleine Mann im Kopf wieder mal „Nein“ sagt, dann packt ihr einfach eure Sachen ohne weiter zu überlegen und geht direkt ins Training.

Tipp #2 – Gehe nicht ins Training

Wenn man keine Lust hat zu trainieren, kann man ruhig einen Tag pausieren und seine Kraftreserven wieder auffüllen. Der Menschliche Körper ist keine Maschine die ohne Pause laufen kann.

Wir brauchen Ruhe und Schlaf, um wieder voll durchstarten zu können. Jeder Tag ist unterschiedlich und viele Faktoren tragen zu unserer Leistungsfähigkeit bei.

Man sollte diesen Tag als Ruhephase ausnutzen und sich auf keinen Fall ein schlechtes Gewissen machen mit schlechten Gedanken und Lügen wie z.B. „Heute bin ich nicht gegangen aber morgen..ja morgen werde ich auf jeden Fall ins Training gehen“.

Doch aufgepasst, dies sollte man wirklich nur beherzigen, wenn man total kaputt ist. Das kann z.B. eine kleinere Erkältung, Kopfschmerzen, Stress in der Schule, Studium oder auf der Arbeit sein.

Euer Körper wird es euch danken – Die Schwelle zur Faulheit ist sehr nahe. Passt also darauf auf, dass dies zu keiner Gewohnheit wird.

Tipp #3 – Die Frage nach dem „Warum“

Es ist an der Zeit ehrlich zu sein und sich selber die gefürchtete Frage: „Warum trainiere ich eigentlich?“ zu stellen. Ist es, weil ich wirklich etwas im Kampfsport erreichen will? Oder ist es, weil ich einfach gerne fit bleiben möchte und der Kampfsport sich dazu gut eignet?

Oder doch nur als Prestige, um damit bei meinen Freunden und Bekannten angeben zu können? Die Frage nach dem “Warum” ist eine sehr mächtige, psychologische Waffe und entscheidet beim Kampfsport über Erfolg oder Misserfolg.

Unser Unterbewusstsein braucht klare Antworten, warum man trainieren geht. Kann man diese Frage nicht ehrlich beantworten, dann helfen die besten Motivationssprüche, Videos etc. nichts. Was ist dein Warum?

Ich persönlich hatte nicht wirklich Motivationsprobleme, wenn es darum ging in das Training zu gehen. Mir waren meine Gründe bewusst und ich wusste wo ich hin wollte und was ich dafür tun muss.

Tipp #4 – Ziele setzen

Von großer Wichtigkeit ist es, dass man ein Ziel im Leben hat und beim Sport ist es nicht anders. Wenn man sein persönliches Ziel vor den Augen hat, dann fällt es einem leichter die erforderliche Leistung zu bringen. Jedoch darf man sich nicht selbst überschätzen und die Messlatte zu hoch stellen.

Wichtig ist, dass man versucht erst mal kleinere Ziele zu erreichen. Zum Beispiel, wäre für den Anfang ein gutes Ziel wie: „Ich möchte beim nächsten Kampfturnier als Sieger hervorgehen“.

Ein etwas schlechter geeignetes Ziel wäre: „Ich möchte der nächste Weltmeister werden und alle Titel die es gibt einsacken“.

Dieses Ziel ist etwas zu hoch gesetzt, vor allem wenn man erst seit kurzem mit dem Boxsport angefangen hat.

Wenn du im Leben bemerkst das dein gesetztes Ziel schwer zu erreichen ist, kann deine Motivation schnell in den Keller rutschen. In den meisten Fällen verlierst du schnell die Lust weiter zu machen.

Ich empfehle euch die großen Ziele einfach in kleinere zu zerlegen und in regelmäßigen Abständen die persönlichen Ziele zu formulieren. Dabei solltet Ihr euch auch eine gewisse Zeit zum erreichen der Ziele setzen und als Kontrolle verwenden.

Beim schreiben dieses Artikels ist mir aufgefallen, dass das Theme „Ziele richtig formulieren“ in einem extra Artikel erläutert werden muss. Hier kommt in naher Zukunft also mehr auf euch zu.

Tipp #5 – Belohne dich selber

Man trainiert hart, aber man merkt nicht so wirklich die Erfolge die man erreicht hat. Da ist es verständlich, dass Trainingsunlust vorprogrammiert ist. Deswegen sollte man sich selber Belohnen können. Aber bitte nicht in Form eines Döners oder mit einem Besuch bei Fast Food Restaurants – so schwer es einem auch fällt.

Es muss auch nicht unbedingt gleich etwas großes sein. Studien haben bewiesen, dass der Mensch glücklicher ist, wenn man sich in regelmäßigen Abständen mit kleinen Dingen belohnt.

Finde eine Sache, die dir gefällt, dir Spaß macht und dich trotzdem im Leben und im Training unterstützen kann. So kombinierst du richtig und trägst gleichzeitig einen doppelten Nutzen.

Und noch zum Abschluss

Ich hoffe, dass ihr nun hinter eurem PC hin und her zappelt und vor Trainingsdrang kaum noch zu halten seid. Falls ja, schnappt euch eure Trainingssachen und „Just do it“.

Wenn ich dir mit diesem Artikel helfen konnte, dann freue ich mich auf einen kleinen Kommentar unter dem Artikel. Schreibt mir auch, ob ihr in Zukunft mehr von solchen Artikel gerne lesen wollt.

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Hi. ICH BIN ADNAN

Ich boxe schon seit vielen Jahren als Amateur Boxer und bin der Autor dieser Boxseite. Eine Seite, die dazu da ist dir zu helfen besser boxen zu lernen.