Stevia – Eine Alternative zu Zucker??

Ersatz von Zucker für BoxerDer Traum vieler Kampfsportler scheint wohl endlich Wirklichkeit zu werden. Einfach mal in der Abnehmphase weiterhin Süßigkeiten essen. Dies scheint durch die Süßpflanze „Stevia“ möglich zu sein, da diese kalorienarm ist, den Blutzuckerspiegel in Ruhe lässt und die Zähne vor Karries verschont.

Natürlich gibt es viele andere Süßstoffe, welche vieles Versprechen aber keine ist wirklich so natürlich wie Stevia und auch nicht so vorteilhaft für unseren Körper.

Seit gut etwa zwei Jahren ist das Stevia-Süßungsmittel nun auch in Deutschland erlaubt und schon in zahlreichen Lebensmitteln enthalten, wie z.B. in Marmelade, Süßigkeiten und in ein paar Getränken.

Zu kaufen gibt es Stevia in Drogerien, im ausgewählten Einzelhandel und auch in der Apotheke. Die Formen sind sehr unterschiedlich: Von Blättern über Pulver zu Tropfen, wie sie auch online auf Europa-Apotheek zu erhalten sind, kann die Pflanze unterschiedlich der Nahrung zugeführt werden.

Doch ist Stevia wirklich die Lösung für alle, die gerne Süßigkeiten essen und dabei trotzdem auf ihr Gewicht achten wollen? Was es mit der Stevia-Pflanze auf sich hat und ob es wirklich ein Wundermittel ist oder doch nur ein Trend, welcher bald wieder verfliegt, wollen wir euch heute in diesem Artikel näher erläutern.

Woher kommt die Stevia Pflanze?

Stevia ist eine Pflanze mit grünen Blättern und stammt aus dem fernen Südamerika. Man kennt diese extrem süß schmeckende Pflanze auch unter dem Namen „Honigkraut“. Diese wächst unter anderem auch im nordöstlichen Paraguay und Südbrasilien, insbesondere in den Bereichen der Bergkette Amambay.

Am häufigsten wird die Pflanze in Südamerika, China und in anderen asiatischen Länder plantagenmäßig angebaut, um die große Nachfrage zu decken. Sobald die Blätter der Stevia-Pflanze etwa 5cm groß sind, werden diese geärntet.

Dabei enthalten die Blätter dieser subtropischen Staude den Süßstoff Steviosid, welcher die Süßkraft des Zuckers um weiten übertrifft. So dienen die Stevia-Blätter in Ländern wie Paraguay als Süßungsmittel für ihr nationales Getränk dem Matetee.

Mit Stevia leicht aufs Kampfgewicht kommen

Wer Probleme dabei hat auf sein Kampfgewicht für ein Wettkampf zu kommen, da man eine große Schwäche für Süßigkeiten hat und es einfach nicht schafft diese zu überwinden, für den ist Stevia ein echter Geheimtipp.

Das Geheimnis des Abnehmens beruht darin mehr Kalorien zu verbrennen, als zu sich zu nehmen – Klingt einfacher als getan.

Dies fällt den meisten Kämpfern sehr schwer und gerade bei Anfängern, die gerne bei Wettkämpfen wie dem Boxen anfangen möchten und jedes Gramm zählt, ist dies immer wieder eine große Hürde, die genommen werden muss.

Da unser Körper einen gewissen Anteil an Zucker braucht und die Grenze nicht überschritten werden sollte, reduziert man diesen am besten auf eine gesunde Art, indem man die richtige Wahl des Süßmittels trifft.

Stevia enthält sehr wenige Kalorien im Vergleich zum herkömmlichen Haushaltszucker, ist aber um das 300-fache Süßer.

Persönlich habe ich dies einmal getestet aber konnte keinen großen Unterschied zu meiner bisherigen Vorgehensweise beim Abnehmen feststellen. Dies könnte allerdings daran liegen, dass ich generell nicht zu viel bis gar keine Süßigkeiten esse.

Die Stevia-Pflanze beeinfluss nicht den Blutzuckerspiegel und weist schon so einen großen Vorteil auf dem Weg der Gewichtsabnahme. Aus einer Studie ging heraus, dass etwa 500 Milligramm Steviosid den Blutzuckerwert um etwa 9 Prozent verringern kann.

So ist dies auch eine wunderbare Alternative für Diabetiker. Neben dem positiven Effekt auf das Abnehmen ist Stevia ein echter Freund der Zähne. Ein starker Kiefer ist im Kampfsport genau so entscheidend, wie eine gute Abwehr. Denn Stevia gilt nicht nur als karieshemmend, sondern soll auch die Ausbreitung von Zahnbelag verhindern können.

Warum war Stevia lange verboten?

Stevia war bis zum Dezember 2011 ein umstrittenes Thema in Deutschland, obwohl in einigen Ländern wie der Schweiz und den USA der Stevia-Süßstoff aus der Pflanze längst erlaubt war und in Japan schon seit den 70er Jahren dieser lange in Produkten eingesetzt und ohne Nebeneffekte konsumiert, wurde.

Da diese nicht als Lebensmittel verkauft werden durfte, wurde sie oftmals unter Decknamen wie „Zahnpflege“ oder „Badezusatz“ verkauft. Der eigentliche Grund warum Stevia als Süßungsmittel in Lebensmitteln verboten war, sei eine umstrittene Studie gewesen.

Diese Studie hatte damals der Aspartam-Hersteller Monsanto finanziert und diesen ging es in erster Linie vermutlich nicht wirklich darum, einen gesunden Süßstoff für alle Menschen zu sichern, sondern eigene Marktanteile mit dem Aspartamhandel zu etablieren und potenzielle Konkurrenzprodukte gleich auszuschalten.

Obwohl Stevia ohne Nebeneffekte in vielen Ländern verzehrt wurde, wurde Stevia daraufhin von der Europäischen Kommission als Novel Food abgelehnt.

Wie verzehrt man am besten Stevia?

Das isolierte Steviolglykosid ist in zahlreichen Lebensmitteln als ergänzendes Süßungsmittel enthalten, so z.B. in Marmelade, Limonade, Joghurt oder anderen Süßigkeiten. Die grünen Blätter sind in vielen dieser Lebensmittel nicht enthalten, obwohl mit Stevia geworben wird.

Unter anderem verwende ich persönlich die Stevia-Tabletten als Süßungsmittel für meinen Kaffee aber auch Smoothies oder selbst zubereiteter Tee kann damit problemlos versüßt werden.

Am besten wählt ihr dazu die natürliche Variante in getrockneter oder pulverisierter Form. Aber auch ein natürlicher Stevia-Extrakt aus dem ganzen Blatt der Pflanze kann eine super Alternative sein.

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Ich boxe schon seit vielen Jahren als Amateur Boxer und bin der Autor dieser Boxseite. Eine Seite, die dazu da ist dir zu helfen besser boxen zu lernen.