Welche Folgen hat eine schlechte Ernährung im Kampfsport

Eine ungesunde Ernährung kann einen großen Einfluss auf deine Leistungen im Kampfsport haben.

In diesem Artikel erfährst du mehr über die schädlichen Auswirkungen einer schlechten Ernährung und was du dagegen tun kannst.

Außerdem zähle ich dir ein paar ungesunde Lebensmittel auf, die man als Kampfsportler meiden sollte.

Was passiert, wenn du dich als Kampfsportler ungesund ernährst?

Eine ungesunde Ernährung hat für einen Boxer mehrere Nachteile.

Zum einen kann sich das auf dein Energieniveau und deine Leistung im Ring auswirken.

Ungesunde Essgewohnheiten können auch zu einer Gewichtszunahme führen, was in einer Gewichtsklasse wie dem Boxen ein Nachteil sein kann.

Außerdem kann sich ungesunde Ernährung auf deine Gesundheit im Allgemeinen auswirken, und Boxen ist ein körperlich anspruchsvoller Sport, der deinen Körper stark beansprucht.

Wenn du dich also nicht gesund ernährst, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass du dich verletzt oder krank wirst.

Außerdem sind Boxer, die sich nicht gesund ernähren, im Nachteil, wenn es um die Erholung nach dem Training oder den Kämpfen geht.

Eine gesunde Ernährung als Kampfsportler hilft deinem Körper, sich schneller von den Strapazen des Boxens zu erholen.

Warum leidet das Immunsystem bei einer schlechten Ernährung im Kampfsport?

Eine ungesunde Ernährung kann das Immunsystem eines Kampfsportlers schwächen und anfälliger für Infektionen machen.

Es gibt mehrere Nährstoffe, die für ein gesundes Immunsystem wichtig sind, darunter die Vitamine A, C und E sowie Selen. Enthält die Ernährung viel Zucker und verarbeitete Lebensmittel, bekommt der Körper nicht die notwendigen Nährstoffe und ist anfälliger für Krankheiten.

Das Training von Kampfsportlern ist körperlich anstrengend und es kann sein, dass sie nicht genügend Nährstoffe zu sich nehmen, um ihr Aktivitätsniveau zu halten.

Außerdem kann intensives Training zu erhöhtem Stress führen, der das Immunsystem ebenfalls schwächt.

Deswegen ist es wichtig, dass Kampfsportler eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, magerem Eiweiß und gesunden Fetten zu sich nehmen.

Kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt können helfen, den Energielevel hoch zu halten und Stress abzubauen.

Und achte darauf, dass du genug Wasser trinkst. Viel Wasser zu trinken hilft, Giftstoffe auszuspülen und den Körper am Laufen zu halten.

Welche Lebensmittel sollte man als Kampfsportler vermeiden?

Will man an einem Kampfsport-Turnier teilnehmen, z. B. beim Boxen, Thaiboxen oder MMA, so muss man sich erst entscheiden, in welcher Gewichtsklasse man antreten möchte.

Ist die Entscheidung gefallen, gilt es in den meisten Fällen Gewicht abzubauen, um auf sein Idealgewicht für das Turnier zu kommen.

Der erste Schritt in die richtige Richtung ist, alle ungesunden Lebensmittel zu meiden.

Ich zähle dir paar Lebensmittel auf, die grundsätzlich aus dem Ernährungsplan eines Kampfsportlers gestrichen werden sollten, da diese ungesund sind und nicht in das Konzept eines Kämpfers passen.

Hier habe ich ein paar ungesunde Lebensmittel aufgelistet:

1. Fritiertes Essen: Pommes und Schnitzel und alle anderen frittierten Lebensmittel sind ungesund, da sie fettreich sind. Während des Frittierens saugen die Lebensmittel große Mengen an Fett auf, weshalb diese grundsätzlich gemieden werden sollten.

2. Margarine: Die Margarine ist besonders ungesund, da diese schädliche Transfettsäuren enthält. Eine gesunde und leckere Alternative wäre ein Topfenaufstrich, da dieser eine große Menge an Eiweiß enthält.

3. Weißbrot: Sicherlich hast du das nicht gewusst, aber das Weißbrot gehört auch zu den Lebensmitteln, die man möglichst meiden sollte. Es sättigt nur bedingt, weshalb man dieses oft in großen Mengen konsumieren muss, um wirklich satt zu werden. Ein Umstieg auf Schwarzbrot oder Vollkornbrot wäre sinnvoll, da diese viele wichtige Vitamine und Kohlenhydrate haben, welche für eine schnelle Sättigung sorgen.

4. Weißer Reis: Der weiße Reis schmeckt lecker, aber gehört auch auf die Liste der Lebensmittel, die man nicht in großen Mengen essen sollte. Braunen Reis oder Dinkelreis kann man essen.

5. Hochverarbeitete Lebensmittel: Diese Lebensmittel enthalten oft viel Zucker und ungesunde Fette, was zu Gewichtszunahme und vermindertem Energieniveau führen kann. Außerdem können die Chemikalien und Zusatzstoffe in diesen Lebensmitteln Entzündungen und andere Gesundheitsprobleme verursachen.

6. Künstliche Zusatzstoffe: Stark verarbeitete Lebensmittel mit Zusatzstoffen enthalten oft nicht die Nährstoffe, die Kampfsportler brauchen.

7. Instant-Gemüsebrühe: Wer auf der Suche nach einer schnellen und einfachen Möglichkeit ist, Suppe zu kochen, könnte versucht sein, eine Instant-Gemüsebrühe-Mischung zu verwenden. Diese Mischungen sind jedoch oft stark verarbeitet und enthalten viel Natrium. Das macht sie ungesund für Menschen, die auf ihren Salzkonsum achten müssen oder unter hohem Blutdruck leiden.

8. Frühstückscerealien: Die meisten Frühstückscerealien werden aus raffiniertem Getreide hergestellt, das seiner Ballast- und Nährstoffe beraubt wurde. Diese raffinierten Körner verwandeln sich im Körper schnell in Zucker und lassen den Blutzuckerspiegel in die Höhe schnellen. Außerdem sind Frühstückscerealien oft mit zugesetztem Zucker angereichert.

9. Gepökelte Wurst- und Fleischwaren: Die meisten Wurstwaren enthalten viel Natrium und Fett. Das liegt daran, dass dem Fleisch beim Pökeln Salz und andere Chemikalien zugesetzt werden, um es haltbar zu machen. Wenn du dir also Sorgen um deine Gesundheit machst, solltest du Wurstwaren meiden.

10. Zucker: Und zuletzt solltest du auf weißen und braunen Zucker verzichten. Er hat zu viele Kohlenhydrate, die im Körper zu Fett umgewandelt werden, dadurch nimmt man schnell an Gewicht zu. Außerdem wurde bewiesen, dass Zucker für viele andere Krankheiten im Körper verantwortlich ist.

Neben viel Bewegung und einem harten Training ist auch eine Diät für die Gewichtsabnahme als Kampfsportler vorteilhaft.

Deswegen solltest du auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung achten, die zudem kalorienarm ist.

In meinem anderen Blogartikel gehen ich näher darauf ein, was, wann und wie viel ein Kämpfer essen sollte. Folge dazu einfach dem Link.

Wie erkennt man ungesunde Lebensmittel?

Bei Lebensmitteln gibt es eine Menge Auswahlmöglichkeiten und leider sind nicht alle dieser Möglichkeiten gut für dich.

Woher weißt du also, ob du gesunde Lebensmittel isst oder nicht?

Hier sind einige Tipps, um ungesunde Lebensmittel zu erkennen:

  1. Überprüfe die Liste der Inhaltsstoffe: Wenn es viele Zutaten gibt, die du nicht aussprechen kannst oder die du nicht kennst, ist es wahrscheinlich nicht gut für dich.
  2. Achte auf die Nährwertangaben: Dinge wie Kalorien, Fettgehalt, Zuckergehalt usw. können ein Hinweis darauf sein, dass das Essen nicht besonders gesund ist.
  3. Höre auf deinen Körper: Wenn du etwas isst, das du nicht verträgst, kann das ein Zeichen dafür sein, dass es nicht gut für dich ist. Fühlst du dich nach dem Verzehr krank, achte darauf und versuche, das Essen in Zukunft zu vermeiden.
  4. Nutze deinen gesunden Menschenverstand: Ist ein Lebensmittel frittiert, mit Käse überbacken oder anderweitig mit ungesunden Zutaten belastet, ist es wahrscheinlich nicht gut für dich.

Halte dich so oft wie möglich an einfache, vollwertige Lebensmittel und du bist auf dem richtigen Weg.

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Hi. Ich bin Adnan, enthusiastischer Amateur-Boxer seit 2012 und der Gründer von Schattenboxen. Ich teile meine jahrelange Erfahrung im Boxsport und helfe Amateuren besser zu boxen.

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