Deutsches Ju-Jutsu

Deutsches Ju-JutsuName: (Deutsches) Ju-Jutsu
Ursprung: 1969 in Deutschland
Wurzeln: Japan, da es sich den (angepassten) Grundformen des Aikido, Judo und Karate bedient
Stil: Stiloffenes Hybrid-Selbstverteidigungssystem
Verband: Deutscher Ju-Jutsu-Verband (DJJV)
Teilbereiche: Waffenkampf, Schläge, Tritte, Würfe, Hebel, Fallschule, Nervendruck, Transport, Bodenkampf
Wettkämpfe: Ja

Ju-Jutsu ist ein Hybridkampfsystem, welches zwischen 1967 und 1969 in Deutschland vom Deutschen Dan-Kollegium entwickelt wurde. Grund dafür war ein offizieller Auftrag des Bundesinnenministeriums, welches ein modernes und praxisbezogenes Selbstverteidigungssystem schaffen wollte, das von Polizei, Zoll, Justiz und Streitkräften genutzt werden konnte.

Vorgaben waren unter anderem, dass dieses System stiloffen und -übergreifend war und eine effektive, waffenlose Selbstverteidigung ermöglichte.

Im Jahre 2000 wurde es reformiert und es wurden zusätzlichen zu den Vorhandenen aus Aikido, Judo und Karate, noch Techniken aus dem Kung Fu und dem FMA hinzugefügt.

Graduierungssystem

Die Schülergrade teilen sich auf in:
6. Kyu – Weißgurt
5. Kyu – Gelbgurt
4. Kyu – Orangegurt
3. Kyu – Grüngurt
2. Kyu – Blaugurt
1. Kyu – Braungurt

Die Meistergrade teilen sich auf in:
1. Dan bis 5. Dan – Schwarzgurt (Es können Streifen am Gürtelende getragen werden)
6. Dan bis 8. Dan – Rot-Weißer Gürtel
9. Dan bis 10. Dan – Roter Gürtel

Zum jeweiligen Erlangen des nächsten Kyu- bzw. des nächsten Dan-Grads ist das Absolvieren einer Prüfung, welche einer strengen bundesweiten Prüfungsordnung unterliegt notwendig.

Bis einschließlich des 5. Dan-Grads kann man alle Graduierungen durch Prüfungen erlangen, ab dem 6. Dan wird dieser ehrenhaft durch den Verband verliehen.

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Ich boxe schon seit vielen Jahren als Amateur Boxer und bin der Autor dieser Boxseite. Eine Seite, die dazu da ist dir zu helfen besser zu boxen.